Gemeindekurs - aus dem Römerbrief lernen, was das Evangelium ist

Im christlichen Glauben geht es vor allen Dingen um das Evangelium. „Evangelium“ bedeutet soviel wie „Gute Nachricht“. Wenn im christlichen Glauben vom Evangelium die Rede ist, dann geht es um die eine Gute Nachricht. Diese eine Gute Nachricht lautet, dass Gott denen, die Jesus Christus ihr Leben anvertrauen, gerechterweise ihre Schuld vergibt und sie gerecht spricht. Gott rechnet ihnen seine Gerechtigkeit zu, und zwar auf der Grundlage dessen, was er durch Jesus Christus getan hat. Gott hat seinen eigenen Sohn als Opfer für unsere Sünden hingegeben. Er hat ihn, der ohne Sünde war, stellvertretend für Sünden bestraft, die wir begangen haben. Das ist Ausdruck seiner Liebe und Gnade uns gegenüber, dass er das für uns getan hat. In der Guten Nachricht wird darauf bestanden, dass der Glaube an Jesus Christus die einzige Möglichkeit für Menschen ist, dem Strafgericht Gottes zu entgehen.

Jetzt hat es zu allen Zeiten Menschen gegeben, die nicht anerkennen wollen, dass sie auf Gottes Gnade angewiesen sind. Oder sie wollen zumindest daran festhalten, dass sie nicht vollkommen von seiner Gnade abhängig sind. Sie wollen, dass ihre vermeintlich gerechten Taten auch mitberücksichtigt werden, wenn es darum gilt, vor Gott als gerecht dazustehen. Oder sie wollen, dass ihre Herkunft, ihre Bildung, ihr gesellschaftlicher Status und ihre Zugehörigkeit zu frommen Traditionen von Gott mitberücksichtigt werden ...

An jedem ersten und dritten Sonntag im Monat findet der Gemeindekurs während der Predigtstunde ab 11.00 Uhr statt. Wegen der aktuellen Situation findet der Gemeindekurs per Zoom als Liveübertragung statt. Die Zugangsdaten können erfragt werden unter webinar at haus-der-bibel.de